Anhydrid-Harzmodifikation für robustere Hochspannungsdurchführungen
Anhydrid-Harzmodifikation für robustere Hochspannungsdurchführungen
Forschungsprojekt
Das Forschungsprojekt AnhyMod untersucht modifizierte anhydridbasierte Epoxidharzsysteme für den Einsatz in Hochspannungsdurchführungen.
Ziel ist es, Bruchdehnung und Bruchzähigkeit sowie die thermischen Eigenschaften der Harzsysteme zu verbessern. Dafür werden geeignete Füllstoffe und Toughener geprüft, charakterisiert und in die Harzsysteme eingebracht.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Reduktion des thermischen Ausdehnungskoeffizienten. Dadurch sollen die Materialeigenschaften für die Anwendung in Hochspannungsdurchführungen optimiert werden.
Im Projekt werden die technischen Anforderungen definiert, geeignete Materialkombinationen untersucht, die Harzdispersion optimiert und die industrielle Verarbeitbarkeit bewertet.
Projektteam
Die Projektleitung liegt bei Julian Kupski. Zum Projektteam gehören Christian Brauner und Simon Lüthi.
Wirtschaftspartner
Wirtschaftspartner ist die MGC Moser Glaser AG.
Projektdauer und Volumen
Das Projekt dauert zwölf Monate und startet am 1. Februar 2026. Das Projektvolumen beträgt 199 kCHF, davon 99 kCHF an das Institut für Kunststofftechnik.